Es ist zwei Uhr, meine Reifen versenkt,
Bewegungslos, tief im tödlichen Sand.
Die Augen tränen, geblendet von Licht,
Die Sonne verbrennt mein Gehirn und Gesicht.
Odyssee auf der Route 66,
Mein alter Chevy ließ mich im Stich.
Der Motor kalt und heiß zugleich,
Die Leere vor mir endlos weit.
Was mache ich hier? Ich zerfalle zu Staub,
Stück für Stück verbrennt meine Haut.
Zwei müde Schlangen kriechen lächelnd vorbei,
Und sie wollen nicht meine Freunde sein.
Es ist vier Uhr und ich trank schon lang
Die letzte Cola, die ich im Kofferraum fand.
Die Kehle taub, meine Beine wie Blei,
Aus allen Poren rinnt mir der Schweiß.
Unterwegs meine Liebe zu finden,
Jetzt sehe ich langsam alle Hoffnung schwinden.
Zwei Jahre lang zog es mich zu ihr hin,
In der Tasche trage ich ihren Ring.
Zwischen Buffalo und Nirgendwo
Färbt der Himmel sich heute dunkelrot.
Dann heulen die Coyoten auf der Wacht,
Mir einen letzten Abgesang in die Nacht.
Jetzt wird es Zeit - ich sage "Bye Bye",
Denn die Schatten werden länger.
Jetzt wird es Zeit - ich sage "Bye Bye",
Der kalte Wind bläst strenger.
Ich hatte wahrlich schon bessere Tage,
Zum Beispiel in Boston bei Lonely Jim.
Ende in der Wüste, und das nennt sich dann
Die Suche nach dem Lebenssinn.
Was mache ich hier? Ich zerfalle zu Staub,
Stück für Stück verbrennt meine Haut.
Zwei müde Schlangen kriechen lächelnd vorbei,
Und sie wollen nicht meine Freunde sein.
Zwischen Buffalo und Nirgendwo
Färbt der Himmel sich heute dunkelrot.
Dann heulen die Coyoten auf der Wacht,
Mir einen letzten Abgesang in die Nacht.