An diesem Donnerstag,
An dem die Welt verbrennt.
Ich teile Anteilsschuld,
Und der Tag vergeht verschenkt.
Verzweiflung trifft es nicht,
Ist unerheblich.
Nenn mich jämmerlich,
Nenn mich schwach und eklig.
Ich zähl die Zähne,
In meinem Mund.
Ich dreh die
Wortwahlnummer "Ungesund".
Ich kriege meine Finger
Nicht mehr blasser.
Ich fühl mich äußerlich wie
Rotz und Wasser.
An diesem Donnerstag im April,
An diesem Mittwoch Mitte Mai.
An diesem Donnerstag im April,
An diesem Mittwoch Mitte Mai.
Da ist kein Gott,
Dem ich noch glauben kann.
Da ist kein Land,
Dem ich vertrauen kann.
Unsere Sprache
Ist gnadenlos,
Und doch verstehen
Wir uns anstandslos.
Es geht mir gut,
Es geht mir schlecht.
Es geht mir besser,
Und mal nicht.
Ich weiß ich jammere,
Warum auch nicht.
Das ist der Grund und Zweck
Von jedem Gedicht.
An diesem Donnerstag im April,
An diesem Mittwoch Mitte Mai.
An diesem Donnerstag im April,
An diesem Mittwoch Mitte Mai.
Oh ja - ich weiß,
Du willst nicht hören.
Oh ja - ich weiß,
Ich sollte nicht,
Ich sollte nicht
Länger
Stören.