Gold

Ein Schiff verlässt den Hafen,
Das Volk steht still am Kai.
Der Steuermann blickt noch zurück
Und kappt das letzte Seil.

Die Zukunft in den Sternen,
Der Wind bestimmt das Ziel.
Den Kurs kennt einzig nur
Das Wasser unterm Kiel.

Gold rinnt durch die Finger
Mit explosiver Wucht.
Lässt sich nicht fassen,
Verweht im Wind.

Sonne am Firmament,
Symbol des nahen Endes.
Die Wichtigkeit des Sechstels
Und stilles Bildgedächtnis.

Gold rinnt durch die Hände,
Als ob es Wasser wäre.
Lässt sich nicht fassen,
Verweht im Wind.

Glück auf, geh Deinen Weg,
Vergiss nicht, was uns einte.
Und lass uns nicht verlieren
Die Blume, die da keimte.

Erinnerung, das scharfe Schwert,
Ein stechend scharfer Dorn.
Was zählt in dieser Winterzeit,
Bleibt jetzt der Blick nach vorn.

Gold rinnt durch die Finger
Mit explosiver Wucht.
Lässt sich nicht fassen,
Verweht im Wind.

Gold rinnt durch die Hände,
Als ob es Wasser wäre.
Lässt sich nicht fassen,
Verweht im Wind.
Und hinterläßt die Leere.